Ausstellungen 2008
Bilder der Eröffnung der Sonderausstellung: "Schönes Land" von Barbara Morokutti










Sonderausstellung: Von den Kelten zu den Römern
Großartige Ausstellungseröffnung – sensationelle Ausstellungsstücke !
Am 13. Juni 2008, dem Eröffnungsabend der Sonderausstellung 2008 konnte der Obmann und Kustos des Heimatmuseums Schloss Ritzen – Adi Wieser – viele interessierte Besucher begrüßen. Besonders erfreut war man über die Anwesenheit von zahlreichen Vertretern der Salzburger Museen, darunter Herr Dr. Zeller vom Keltenmuseum Hallein, dem Leiter des Museums in Wals-Siezenheim, einer Abordnung des Heimatmuseums Tamsweg, dem Rauriser Talmuseum, dem Museum in St. Veit/Pg. und Hermann Mayrhofer dem Kustos des Bergbaumuseums in Leogang-Hütten.

Der Landesarchäologe des Bundesdenkmalamtes, Herr Dr. Peter Höglinger, ging in einem kurzen Referat auf die verschiedenen Fundstellen im Mitterpinzgau aus der Zeit der Kelten und Römer ein. Von Herrn Vizebürgermeister Erich Rohrmoser wurde im Anschluss daran die Ausstellung eröffnet.






Ausgestellt werden Fragmente einer römischen Deckenmalerei, die bei den Ausgrabungen eines römischen Gutshofes in der Nähe von Saalfelden entdeckt wurden. „Einen Hauch von Pompeji in Saalfelden“ nennt die Salzburger Archäologin Barbara Tober den von ihr rekonstruierten Deckenfund. Die etwa 1800 Jahre alten Fresken haben ursprünglich den „Kampf der Giganten“ gezeigt und an den Ecken Darstellungen der vier Winde. Bronzegeschirr, Silberfibeln und Keramik bieten einen Einblick in die Lebensweise der römischen Bevölkerung die seinerzeit den Pinzgau bewohnt hat.

Neben der römischen Kultur bietet die Sonderausstellung auch zahlreiche Funde der Kelten. So bringen Einzelfunde aus der Zeit um 100 vor Chr. vom Biberg, darunter der „Biberghirsch“ und weitere Exponate aus dem Leben der Ambisonten den Besuchern die Zeit der Kelten näher. Neben den Eisenfunden beweisen vor allem die Bronzefunde, die auf das im Pinzgau abgebaute Kupfer zurückzuführen sind, die hohe handwerkliche Geschicklichkeit der frühen Bewohner des Saalfeldner Beckens.
Mit dieser Schau versucht das Pinzgauer Heimatmuseum Schloss Ritzen ein Fenster in eine weit zurückliegende Vergangenheit zu öffnen und zeigt dabei den hohen Stand der Alltagskultur, die im Pinzgau bereits vor mehr als zwei Jahrtausenden erreicht worden war.
Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten vom 14. Juni bis 31. Oktober 2008 besucht werden.

BEWEGUNG IN BRONZE
Im Heimatmuseum Schloss Ritzen in Saalfelden ist bis Ende August 2008 eine weitere außergewöhnliche Ausstellung zu besichtigen.
Nachdem im Erdgeschoß des Museums nach wie vor die Sonderausstellung „Von den Kelten zu den Römern“ ausgestellt wird, werden die Werke „Bewegung in Bronze“ im ersten Stock des Gebäudes präsentiert. Die Ausstellungseröffnung am 11. Juli erfolgte durch Herrn Bgm. Schied Günter. Neben zahlreichen Künstlern aus dem Saalfeldner Raum konnte der Obmann des Museums, Herr Adi Wieser, auch Herrn Bota persönlich begrüßen. Der aus Ungarn stammende und seit 1972 in Linz lebende Künstler arbeitet vorwiegend in Bronze.

Seine Figuren finden auf Grund ihrer starken seelischen Ausdruckskraft internationale Beachtung und sind sowohl in Österreich als auch in Ungarn, Frankreich, Deutschland, Kanada, Polen den USA und im Vatikan in verschiedenen Museen und auf freien Plätzen zu bewundern.
Sein Schaffen umfasst traditionelle Bildhauerkunst ebenso wie moderne Stile und spiegelt die Vielfalt und Zwiespältigkeit menschlicher Gefühle wider.
Das Heimatmuseum Schloss Ritzen in Saalfelden ist täglich (außer Montag) von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
100
Jahre Hellmut Pollak
Sonderausstellung 4. Mai bis 25 Mai 2008

In einer
Sonderausstellung gedenkt das Pinzgauer Heimatmuseum des 100. Geburtstages des
großen Saalfeldner Künstlers
Hellmut Pollak, geboren am 4. Juni 1908 als Sohn des seit 1900 in Saalfelden
wirkenden Volksschuldirektors Wenzel Pollak und dessen Gattin Anna, geb. Wurzinger.
Sein Großvater Eduard Wurzinger, langjähriger Organist und Chorleiter
in Saalfelden, hat seine Musikalität stark beeinflusst.

Parallel zur Lehrerausbildung in Salzburg besuchte Hellmut Pollak das Mozarteum
und absolvierte hier neben dem Unterricht in Geige und Klavier auch eine Ausbildung
zum Dirigenten. Als Lehrer war er nach dem Einsatz in verschiedenen Pinzgauer
Orten (Neukirchen, Kaprun usw.) ab 1932 in Saalfelden an der Hauptschule tätig.
Seine Vorliebe galt dem Sport, der Malerei und der Musik. Er war ein begeisterter
und beliebter Lehrer und vermittelte seine Vorlieben jahrzehntelang seinen Schülern.
1936 heiratete er Maria Scheiblbrandner. Der Ehe entstammen zwei Töchter,
Herlinde und Dorli. Nach Kriegseinsatz in Russland und Verwundung war Helmut
Pollak ab 1944 wieder an der Hauptschule Saalfelden als Lehrer und von 1969
bis zu seiner Pensionierung, 1971, als Direktor tätig.

Seine Liebe zur Musik veranlasste ihn zur Gründung eines eigenen Salonorchesters,
mit dem er zahlreiche Aufführungen, darunter auch in der Dekanatspfarrkirche
Saalfelden, bestritt. Außerdem bildete er schon in den 30er-Jahren den
"Saalfeldner Dreigesang" aus. Die vielen Auftritte führten diese
Gruppe bis London! Im Sport beschäftigte er sich jahrzehntelang mit der
Ausbildung seiner Schüler zum alpinen Schilauf und zum nordischen Sprunglauf.
So wurde etwa einer seiner Schüler, Generalmajor Ernst Kröll, österreichischer
Meister im Schispringen. Helmut Pollak war internationaler Sprungrichter und
nationaler Kampfrichter im alpinen Schilauf.
In seiner Pension konnte er sich bis zu seinem Ableben am 29.Mai
1981 vermehrt der Malerei widmen. Beeinflusst von seinem Kärntner Freund
Paul Kriwetz, einem Schüler Switbert Lobissers, unternahm er oftmals Reisen
nach Kärnten und ins Ausland, wo er seine Farbskala erweitern konnte.
Er wollte seine geliebte Heimat so malen, wie er sie sah, und es war ihm ein
Anliegen, dass jeder, dem seine Bilder gefielen, sich eines leisten konnte.
Daher sind sehr wenige Bilder im Familienbesitz, aber dafür hängen
in vielen Wohnungen seiner engeren Heimat und auch in öffentlichen Gebäuden,
z. B. im Saalfeldner Seniorenheim, viele seiner Bilder. So manche wanderten,
teils als Ehrengeschenke, ins Ausland, selbst in andere Erdteile.
Bei dieser Ausstellung werden nur Bilder gezeigt, die öffentlich sonst nicht zugänglich sind.






Sonderausstellung:
40 Jahre Aberg - Lifte
25.1.08 - 2.3.08
Kindernachmittag mit
dem Schneewuzel im Museum



Gelungene Ausstellungseröffnung am 25.01.08 – 250 Abergfans genossen einen nostalgischen Abend.
1968 trafen sich 10 Pioniere und gründeten die Berglift Aberg – Langeck GmbH u. Co. KG. Aus diesem Anlass organisierte das Pinzgauer Heimatmuseum in Saalfelden in Zusammenarbeit mit der Aberg Hinterthal Bergbahnen AG die Sonderausstellung „40 Jahre Aberg-Lifte“. Am Eröffnungsabend unter den Ehrengästen waren Josef Eder, Max Ehrensperger, Peter Mitteregger und R.R. Siegfried Wohlfahrter. Sie legten vor 40 Jahren den Grundstein für das heutige Skigebiet in der Region rund um Maria Alm.
Interessant waren die Gespräche über die Entstehungsgeschichte und über die Zeit dazumal. So manche Anekdote und eine Skimodenschau lies die Gäste in alten Zeiten schwelgen. Viel hat sich getan in diesen 40 Jahren. Von der einfachen Handpistenwalze bis zum High-Tech Pistengerät, vom Schlepplift bis zur Kabinenbahn - allein diese Vergleiche zeigen die technische Entwicklung in diesem Zeitraum. Mit vielen authentischen Bildern und Ausstellungstücken aus den einzelnen Epochen wird die Geschichte rund um den Skibetrieb in Maria Alm dargestellt. Vor dem Museum findet man ein altes Prinoth Pistengerät aus der Zeit um 1968. Ein besonders Schmankerl wartet im Foyer: eine alte Handpistenwalze aus Holz. Filme zeigen die Entwicklung der Werbung und Pistenpräparation. Im Sonderausstellungsraum wird auf Schautafeln die Entwicklung der Liftanlangen dargestellt.











Von 25. Jänner bis 2. März 2008 finden im Pinzgauer Heimatmuseum Schloss Ritzen in Saalfelden eine Sonderausstellung zum Thema „40 Jahre Aberg-Lifte“ statt.
Viel hat sich getan in diesen 40 Jahren. Von der einfachen Handpistenwalze bis zum High-Tech Pistengerät, vom Schlepplift bis zur Kabinenbahn - allein diese Vergleiche veranschauen die technische Entwicklung in diesem Zeitraum. Mit vielen authentischen Bildern und Ausstellungstücken aus den einzelnen Epochen wird die Geschichte rund um den Skibetrieb am Aberg in Maria Alm dargestellt.

Aberg Hinterthal Bergbahnen AG
Hochkönigstr. 8
5761 Maria Alm
Tel. +43/6584/7301
info@hochkoenig.at
www.hochkoenig.at