Veranstaltungen 2010

„Konzert zum Jahresende“





„Die lange Nacht der Museen“

Die lange Nacht im Museum Schloss Ritzen bot seinen Besuchern an diesem Abend ein sehr unterschiedliches Programm. Die Trachtenfrauen feierten ihr 90jähriges Bestehen und boten den zahlreichen Besuchern die Möglichkeit sich über die Trachten zu informieren, begleitet von Gedichten und Musik. Für technisch interessierte Nachtschwärmer bot sich die einmalige Gelegenheit die Originalmessinstrumente von Hofrat Franz Wallack zu besichtigen mit denen er die Großglockner Hochalpenstraße vermessen hat sowie einen Plan von einem von ihm eingereichtem fixfertigem Projekt für eine Hochalpenstraße über das Steinerne Meer.


Veranstaltungen 2009


„Das Kleine Konzert 2009 “
Schloss Ritzen, Saalfelden
jeweils 20:30
Veranstalter: Singkreis Saalfelden

Mittwoch 8.Juli, 20 Uhr 30

Duo Violine Klavier
Nadja Palitsyna (Violine) und Natalia Moshkovich (Klavier):

Werke von Mozart, Schubert, C. Franck
 

Mittwoch 15.Juli, 20 Uhr 30

Duo de Salzburg

Y. Timoianu und A. Preda

Werke von J. Haydn, F. Schubert, J. Brahms

 

Freitag 24.Juli, Pfarrkirche Saalfelden

Salzburger Bläsersolisten

L. v. Beethoven, W.A. Mozart, J. Haydn

 

Mittwoch 5. August, 20Uhr30

Sabia Streichquartett, Portugal

Werke von J. Haydn, C. Debussy und Lieder aus verschiedenen Nationen

 

Freitag 14. August, Pfarrkirche Saalfelden

Duo Querflöte - Orgel
H, Klöckl und E-M. Saller

Werke von Krieger, Defesch, Mozart, M. Haydn, Volckmar, Ibert, J. Haydn

Eintritt:

10 Euro im Vorverkauf (Tourismusverband, Wirthmiller, Raika Maria Alm)
12 Euro Abendkasse
5 Euro Jugendliche

Abo: 4 Konzerte nach Wahl: 36 Euro


Veranstaltungen 2008

„Das Kleine Konzert“
Schloss Ritzen, Saalfelden
jeweils 20:30
Veranstalter: Singkreis Saalfelden


Freitag 4.Juli, 20Uhr30

Konzert Nadja Palitsyna (Violine) und Natalia Moshkovich (Klavier):

Werke von C. Franck, P.I. Tschaikowski, S. Rachmaninow

 

Freitag 11.Juli, 20Uhr30

Klavierabend Liselotte Ott:

Werke von J. Haydn, C.M. Weber und F. Schubert

 

Samstag 19.Juli, 20Uhr30

„Vokal und instrumental“ mit Ilse Grießenauer (Sopran),

Klaus Hinterholzner (Klarinette) und Borbàle Kiss (Klavier).

Werke von der Romantik bis heute.

 

Mittwoch 30.Juli, 20Uhr30

„Eine heitere Mozartserenade“ mit dem Consortium Salzburg

(Querflöte, Klarinette, Fagott)

Werke von C. Kummer, W.A. Mozart, A-F. Eler und H.M. Brugk

 

Freitag 8. August, 20Uhr30

„Fürstlich & bürgerlich & bodenständig“ mit dem Wiener Zitherquartett:

Saitenweise Kostbarkeiten von A. Corelli, A. Scarlatti, J. Haydn,

W.A. Mozart, L.v. Beethoven,, J. Fux, A. Amon und H. Pröll

 

Freitag 15. August, 20Uhr30

“Österreichischer Hochbarock” mit dem Concilium Musicum, Wien

(2 Violinen, Cello und Cembalo):

Werke von J.J. Fux, A. Vivaldi, A. Caldara, Chr. Wagenseil, W.A. Mozart,

F. Deller und G.M. Monn

 

Mittwoch 27 August, 20Uhr30

Gitarreabend Peter HartmannWerke von E. Granados, A. Barrios, J. Pernambuco, F. Sor, F. Tarrega,

A. Ruiz-Pipo, C. Domeniconi u. N. Koshkin. B.

 


 

Veranstaltungen 2007

Ein besonderer Ohrenschmaus wurde zum Jahreswechsel im komplett ausverkauften Pinzgauer Heimatmuseum Schloss Ritzen in Saalfelden geboten.
Drei Ensembles - ein Holzbläsertrio, ein Saxophonquartett/-quintett und ein Brassquintett - der Bürgermusik Saalfelden gestalteten am 29. Dezember 2007 das „Konzert zum Jahresende“. Durch das Programm führte Hans Herzog.
Der erste Teil des Konzertes war der Klassik vorbehalten: Die Zuhörer waren begeistert von W.A. Mozarts Arie aus „Die Hochzeit des Figaro“, gespielt vom Holzbläsertrio (zwei Klarinetten und ein Fagott). Natürlich durfte ein Werk von Pietro Mascagni nicht fehlen. Das Saxophonquartett spielte das Intermezzo aus der „Cavalleria Rusticana“. Die Pizzicato-Polka von Johann und Josef Strauss gespielt vom Brassquintett war ein besonderer Leckerbissen für alle Musikfreunde.
Im zweiten Konzertteil stand ein Werk von Henry Purcell und natürlich auch einige zeitgenössische Stücke auf dem Programm. Nach dem „Just a Closer Walk“ mit einem Solo von Blatzer Christoph klatschten die Zuhörer minutenlangen Applaus. In Erinnerung an den 2007 verstorbenen Joe Zawinul wurde das Stück „Mercy, Mercy“ dargeboten.
Nach dem großen Schlussapplaus spielten die Brassmusiker als Zugabe den Donauwalzer von Johann Strauss sowie einen Marsch und verabschiedeten so das Jahr 2007.

Holzbläsertrio (von links): Aron Gerald, Hofbauer Johannes, Schwabl Wolfgang

Brassquintett (von links): Blatzer Christoph, Hirschbichler Martin, Kupfner Hannes, Schneider Christian, Höck Stephan

Saxophonquintett (von links): Schwabl Wolfgang, Fersterer Hubert jun, Grießner Gerald, Brandtner Maria, Deutinger Katharina

 

 


Ötzi und seine Freunde im Pinzgauer Heimatmuseum Schloss Ritzen in Saalfelden:


Spaziergänger konnten am Samstag dem 4. August 2007 im Hinterhof des Heimatmuseums Schloss Ritzen eine außergewöhnliche Szenerie beobachten. Ein Dutzend Kinder zwischen 6 und 12 Jahren rieben mit Steinen Getreide zu Mehl, stellten mit einfachen Werkzeugen allerlei nützliche Gegenstände her und betätigten sich als Hobbyarchäologen.
Die Aktion war der Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen, bei denen Kinder Geschichte hautnah erleben sollen. Museumspädagogik für Kinder ist der fachliche Ausdruck. Doch das, was in den 2 Stunden am Samstagnachmittag am Ritzensee passierte, war alles andere als „trockene Materie“. In 4 Stationen, die jeweils von pädagogisch ausgebildeten Betreuern geleitet wurden, wurde den kleinen Besuchern dieses Mal das Leben zur Zeit des Ötzi, also mitten in der Jungsteinzeit vor etwa 5000 Jahren, nahe gebracht.

Am Auftaktnachmittag lernten die Kinder, wie früher Getreide mit Steinen zu Mehl gemahlen wurde. Aus diesem Mehl wurde Teig hergestellt, der dann auf einem heißen Stein zu Brot gebacken wurde. Natürlich wurden die selbstgebackenen Fladen auch probiert und fanden großen Anklang. An einer anderen Station wurden Lederbeutel, Bänder und Fibeln hergestellt, die jeder dann auch nach Hause nehmen konnte. Die Bänder und Fibeln waren zu Ötzis Zeit das, was heute Gürtel, Reißverschlüsse und Knöpfe sind, sowohl Dekoration als auch Nutzgegenstand. Im Lederbeutel, den die Jungsteinzeitler am Gürtel hängen hatten, wurde der unersetzliche Zunderschwamm gelagert, der zum Feuermachen benutzt wurde. Bei einer anderen Station konnten sich die jungen Forscher an einer Grabungsstätte austoben. Mit viel Geschick und Feingefühl legten sie Tonscherben frei und setzten sie dann zusammen, ganz ähnlich wie die Archäologen in den großen Ausgrabungsstätten auf der ganzen Welt. Als die Eltern ihre Sprösslinge wieder abholten, zeigten die Kleinen ihnen freudestrahlend ihre neuesten Werke. Alles in allem ein gelungener Nachmittag, mit zufriedenen Gesichtern auf allen Seiten.

Wer es dieses Mal verpasst hat, wird bald noch einmal die Gelegenheit haben im „kleinen Museum“ eine Reise in die Jungsteinzeit zu unternehmen. Am 1.September 2007 ab 14 Uhr wird es nochmals eine Veranstaltung mit dem Thema „Ötzi und seine Freunde“ geben, zwar mit anderen Attraktionen, doch mit dem gleichen Ziel: Geschichte hautnah erleben! Am ersten Samstag im Oktober wird das Thema „die Handwerker“ bearbeitet.

 

Peter Blaikner in Saalfelden

Am Donnerstag dem 11. Jänner präsentierte der gebürtige Pinzgauer Peter Blaikner sein neuestes Buch „Verteidigung des Sommers“ in der stimmungsvollen Atmosphäre des Saalfeldner  Heimatmuseums Schloss Ritzen. Bei der von der Buchhandlung Wirthmiller und dem Heimatmuseum Schloss Ritzen organisierten Veranstaltung gelang es dem Autor die vielen begeisterten Zuschauer durch seine Gabe, Texte humorvoll und voller Lebendigkeit wiederzugeben, zu fesseln. Im Anschluss an die Lesung ergab sich eine rege Diskussion des Publikums mit dem Autor über historische Zusammenhänge und Fragestellung, die das große Interesse der ZuhörerInnen zeigte.

Blaikner beschreibt in seinem Roman die Geschichte des Salzburger Bauernaufstandes von 1462 und versteht es dabei glänzend historisches Wissen mit erzählerischer Verve zu verbinden. So kontrastiert er die Welt der Erzbischöfe und Salzburger Großbürger mit der der Bauern Innergebirg. Wo seine Sympathien liegen, bleibt dem Leser nie verborgen. Blaikner vertritt die Perspektive des „kleinen Mannes“ ohne diese nur durch die „rosarote Brille” zu betrachten.

Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung, die hoffentlich nicht die letzte in diesem Rahmen bleiben wird. Das Buch „Verteidigung des Sommers“ ist ab sofort in der Buchhandlung Wirthmiller erhältlich.

 


 

Veranstaltungen 2006

Das Kleine Konzert

Seit 1980 organisiert der Singkreis Saalfelden jedes Jahr die kammermusikalische Veranstaltungsreihe „ Das Kleine Konzert “ im Pinzgauer Heimatmuseum Schloss Ritzen. Seinem Obmann, Herrn Dr. Helfried Wolf , wurde für die langjährige Leitung dieser Konzerte vom Museumsverein Saalfelden Dank und Anerkennung ausgesprochen. Damit verbunden kam die Bitte, diese wunderbare Veranstaltungsreihe auch in den kommenden Sommern fortzusetzen.


Adi Wieser ehrt Herrn Dr. Helfried Wolf, der die kleinen Konzerte seit 26 Jahren organisiert.
Eines der 150 "Kleinen Konzerte": das Enseble Allegra aus Nürnberg - Oboenquartett

Programm 2006

14.7 2006 Concilium Musicum, Wien: Mozart und seine Freunde
25.7.2006 Ensemble Allegra, Nürnberg: Mozart und eine musikalische Reise nach Prag
3.8.2006 Salzburger Bläsersolisten (Pfarrkirche Saalfelden)
16.8.2006 Ensemble Friedenspfeifen: Mit Lust tret ich an diesen Tanz
25.8.2006 Mozart Consort, Salzburg
1.9.2006 Mozart und die böhmischen Musikanten
   
Beginn: 20:30 Uhr im Schloss Ritzen (Ausnahme 3.8)

 

Rückblick 2005:

Konzert zum Jahresende

Am 30. Dezember 2005 fand im Pinzgauer Heimatmuseum Schloss Ritzen das „Konzert zum Jahresende“ statt. Als Abschluss der 40-Jahr-Feierlichkeiten im Museum spielte das Ensemble Paris Lodron Brass aus Salzburg im bis auf den letzten Platz ausverkauften Festsaales des Heimatmuseums.

Der erste Teil des Konzertes war den klassischen Werken vorbehalten: Die Zuhörer waren hingerissen von Georg Friedrich Händels Wassermusik. Natürlich durfte ein Werk von Wolfgang Amadeus Mozart nicht fehlen. Die Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauss erinnerte ein bisschen an das große Neujahrskonzert aus Wien. Im zweiten Konzertteil standen Werke von Johann Sebastian Bach und natürlich auch einige zeitgenössische Stücke auf dem Programm. Ein Medley von Leonhard Bernsteins Westsidestory und ein Tango wurden von den fünf Blechbläsern dargeboten. Nach dem großen Schlussapplaus spielten die Musiker als Zugabe den Donauwalzer von Johann Strauss, das Wiegenlied von Johannes Brahms und verabschiedeten so das Jahr 2005.

Paris-Lodron-Brass ist beides: Tradition und Fortschritt: Vor allem aber ist das Ensemble seit Jahren ein Synonym für Brass-Kunst auf höchstem Niveau. Das Repertoire umfasst alle Stilrichtungen und Gattungen der Musik. Es versammelt ungeniert Klassisches und „Zeitloses“, Ernsthaftes und Unterhaltendes. In Ihren Konzerten pflegt und überwindet das Ensemble die Zweiteilung musikalischer Stile mit ebensoviel Professionalität wie Spiellaune: die Programme enthalten Arrangements klassischer Werke, aber auch Bearbeitungen und Kompositionen musikalischer Evergreens, die zum Teil für Brassmusik arrangiert und komponiert sind und dem typischen Sound und der technischen Brillanz des Ensembles besonderen Tribut zollen.

Es ist zu hoffen, das im neuen Jahr wieder einige derartige Veranstaltungen im Heimatmuseum Schloss Ritzen stattfinden, da der Rahmen und die Kulisse dafür einzigartig sind.




 

Sonderausstellung im Pinzgauer Heimatmuseum Schloss Ritzen

Am Freitag, dem 25. November, wurde im Beisein von Frau Vizebürgermeisterin Kellerer und Vizebürgermeister Pesentheiner die Sonderausstellung Walter Gruber „Grafische Arbeiten –Landschaften, Blumen, Gebäude“ eröffnet.
Dipl. Ing. Walter Gruber, ein gebürtiger Niederösterreicher, der seit langem in Stuhlfelden wohnhaft ist, war unter anderem Betriebsleiter bei Blizzard und unterrichtete bis zu seiner Pensionierung an der HTL Saalfelden maschinenbautechnische Fächer. Schon seit seiner Gymnasialzeit interessierte er sich für die Radierung und Drucktechniken.
Die Palette der Motive ist vielfältig. Walter Gruber verarbeitet die Eindrücke, die dem begeisterten Bergsteiger und Mountainbiker, auf seinen Touren und Reisen begegnen, in beeindruckender Vielfalt. Wer den Künstler bei seiner Arbeit beobachten will, kann dies im Rahmen der Veranstaltungsserie „Lebendiges Handwerk im Museum “ vom 8. bis 11. Dezember tun.
Die Sonderausstellung ist bis zum 8. Jänner 2006 zu den Öffnungszeiten des Museum s frei zugänglich. Das Pinzgauer Heimatmuseum Schloss Ritzen in Saalfelden ist Mittwoch, Samstag, Sonn- und Feiertags jeweils von 14 -17 Uhr geöffnet. Vom 24. Dezember 2005 bis 8. Jänner 2006 ist das Museum täglich geöffnet


Erntedankfest 2005

Am Sonntag dem 9. Oktober zogen die Saalfeldner Vereine nach dem Festgottesdienst in der Pfarrkirche Saalfelden in einem farbenprächtigen Festumzug zum Museum.
Wunderschönes Herbstwetter begleitete die Teilnehmer beim Umzug der von der Reiter- und Schnalzergruppe, historischen Geräten, der Bürgermusik, der historischen Schützenkompanie, der Feuerwehr, dem Saalachtaler Volksliedchor, den Trachtenfrauen, der Kameradschaft, dem Obst- und Gartenbauverein, der Landjugend und den Bauern gestaltet wurde.
In einem kleinen Festakt, der von der Bürgermusik Saalfelden und dem Saalachtaler Volksliedchor begleitet wurde, übergab die Landjugend Saalfelden die neu gestaltete Erntekrone Herrn Adi Wieser, dem Obmann des Pinzgauer Heimatmuseum Schloss Ritzen.

  


In Ihren Ansprachen würdigten Herr Bürgermeister Günter Schied, Herr Franz Imlauer und Frau ÖK Aloisia Fischer die Arbeit der Bauernschaft.
Die Familien Krahbichler von der „Hinterburgstub´n „ und Strickner vom „Berggasthof Huggenberg“ verwöhnten die zahlreichen Gäste mit heimischen Schmankerln wie Bladln und Schweinsbraten.
In einem gemütlichen Nachmittag spielte die Saalfeldner Tanzlmusi und die Landjugend auf.
Viele Gäste nutzten die Möglichkeit das Heimatmuseum bei einem Tag der offenen Tür zu besichtigen und dabei die vielfältigen Exponate in den verschiedenen Abteilungen dieses bekannten Museums zu bewundern.

  


Das Pinzgauer Heimatmuseum Schloss Ritzen in Saalfelden ist bis Ende Oktober am Mittwoch, Samstag, Sonn- und Feiertags jeweils von 14 -17 Uhr geöffnet. Im November ist das Museum bis zum ersten Adventwochenende geschlossen.

 


Saalfelden hat ein neues Buch

Im herrlichen Ambiente des Schlosses RITZEN und umgeben von Votivbildern und vielen anderen Exponaten unseres Heimatmuseums, fand am Freitag den 29. Juli 2005 die Präsentation des neuen Buches „SAALFELDEN - Seine Kleindenkmäler am Wegesrand“ statt.
Dieser Feierstunde im, bis auf den letzten Platz gefüllten Festsaal des Schlosses, wohnten u.a. Dechant Mag. Roland RASSER, Vzbgm. PESENTEINER, der ehemalige 3. Präsident zum Salzburger Landtag ÖR Josef Hörl mit Gattin, mehrere ehemalige Schulleiter und Persönlichkeiten der Wirtschaft bei.
Unter den Klängen der „RITZENMUSI“ führte Ing. Bertl GÖTTL vom Salzburg TV in gekonnter Manier und von wiederholtem Applaus begleitet, durch den Abend.


Im Bild (v.l.): Stefan Innerhofer , Bertl Göttl, Thomas Innerhofer, Peter Innerhofer

Wenngleich im Inhalt des Buches von Flurdenkmalen die Rede ist, und diese wiederum Zeichen tiefer Frömmmigkeit, von rührendem Gottvertrauen zeugen, verstand es Bertl Göttl mit seinen Beiträgen, der Veranstaltung eine lockere, ja aufmunternde und teils lustige Atmosphäre ebenso, wie manch nachdenkliche Note zu verleihen. Einig waren sich die Redner letztlich in jenem Punkt, dass diese Sammlung von Kleindenkmalen, von denen jedes mit einer Geschichte, mit einen Schicksal verbunden war und ist, eine Bereicherung der Schriftwerke über Saalfelden darstellt.
Dieses Buch ist ab sofort in der Buchhandlung WIRTHMILLER und im Heimatmuseum Schloss RITZEN in Standartausführung und in einer limitierten Sonderausgabe zu bekommen.
In einem launigen Umtrunk wurde abschließend noch auf das Gelingen dieses Werkes angestoßen.
Es freut die Verfasser, dass dieses Büchlein über „DIE KUNST DER NAMENLOSEN“ mit viel Begeisterung angenommen wurde.

Text: Peter Innerhofer



Bilder aus dem Buch:


EINE INTERESSANTE NEUERWERBUNG

Das Pinzgauer Heimatmuseum Schloss Ritzen in Saalfelden besitzt seit kurzem eine besondere Rarität.
Dank der Unterstützung von Peter Wörgötter konnte der Museumsverein ein Bild von Vinzenz Putzer aus dem Jahre 1915 erwerben.Das Aquarell zeigt die alte Antonius-Apotheke, die auf dem Platz der heutigen Stadtapotheke stand. Diese war erst einige Jahre zuvor an Stelle des alten Unterbaderhauses erbaut worden. Interessant ist die Beschriftung auf dem Bild „den Helden 1915“. Vinzenz Putzer stellte dieses Werk als Spende für eine Tombola zur Verfügung, mit deren Erlös die Hinterbliebenen der Gefallenen des Jahres 1915 unterstützt werden sollten. Vinzenz Putzer kam 1902 als Lehrer nach Saalfelden. Vor allem die Häuser unserer Stadt, aber auch die Umgebung Saalfeldens waren bevorzugten Motive für seine Malereien. Gerade wegen der peniblen und detailgetreuen Wiedergabe kommt diesen Bildern ein zunehmend dokumentarischer Wert zu. Sie wurden zu aussagestarken Zeugen für die eränderungen von Landschaft und Ortsbildern. Das Bild ist im Erdgeschoss des Museums ausgestellt.


NEU: Zusammenstellung der Ritzenpost 1 - 17
mit vielen Informationen, Bildern und Hörbeispielen !


Rückblick: Ein Abend im Museum 2005


Kulinarisch und musikalisch wurde auch dieses Jahr einiges geboten. Weinverkostung, Schnapsverkostung, ein eigenes Museumsbier, verschiedene Käse und natürlich die Museumspraline wurden wieder aufgeboten.

Der musikalische Teil wurde dieses Jahr von den „Dogstone-Dixie-Six“ unter der Leitung von Heinz Zandl gestaltet.

Der absolute Höhepunkt war jedoch die Präsentation der Ritzenpost 17. Mit Stolz stellte Adi Wieser, Obmann und Kustus des Pinzgauer Heimatmuseum Schloss Ritzen in Saalfelden die neue Ritzenpost Nr. 17 mit dem Titel „Ein halbes Jahrhundert Saalfeldner Musikkultur“ (1950 – 2000) vor. Das Buch beschreibt auf 120 Seiten alle Musikgruppen in diesem Zeitraum. Von einem Großteil der vorgestellten Gruppen wurden auf 2 CDs Hörbeispiele zusammengestellt. Begonnen hat es mit einer Idee von SR Alois Eder und OSR Gottfried Plohovich, das „musikalisch so reiche Saalfelden“ für die Zeit nach 1945 dauerhaft zu dokumentieren. OSR Plohovich hat in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg die musikalische Entwicklung in Saalfelden wesentlich mitgestaltet und damit wertvolle Beiträge liefern können. SR Alois Eder verfügt als Verfasser der Chronik von Saalfelden über reiche Erfahrung in der Aufarbeitung historischer Themen. Viele Helfer unterstützten ihn mit wertvollen Beiträgen. Herr Alois Linzmaier konnte für die Erfassung von Tonbeispielen der vielen Saalfeldner Gruppen motiviert werden und hat es, teilweise in Verbindung mit dem ORF Landesstudio Salzburg, geschafft, auf einer Doppel-CD alle wichtigen musikalischen Beiträge zusammenzufassen.


Präsentation des Buches mit 2 CDs
von links nach rechts: Alois Linzmaier, Obmann Adi Wieser, Alois Eder
Sitzend: Gottfried Plohovich

Für Mitglieder des Heimatmuseums ist das Buch ab sofort um € 10,-- (für Nichtmitglieder € 15,--) erhältlich. Weiters ist der Eintritt für Mitglieder im Heimatmuseum Saalfelden und im Bergbaumuseum Leogang frei.
Das Pinzgauer Heimatmuseum Schloss Ritzen in Saalfelden ist Mittwoch, Samstag, Sonn- und Feiertags jeweils von 14 -17 Uhr geöffnet. In den Sommermonaten ist das Museum täglich (außer Montag) geöffnet.


Die Dogstone-Dixie-Six


dichtes Gedränge im Museum

Veranstaltungen

Das Kleine Konzert 2005

Rückblick auf die „kleinen Konzerte“ im Museum.
Großen Anklang fanden auch heuer wieder die „kleinen Konzerte“ im Pinzgauer Heimatmuseum Schloss Ritzen in Saalfelden.
Geboten wurden Konzerte mit Bläserquintetten, Streichquartetten und auch Klavierabende. Am 2. September spielte der bekannte Künstler Andreas Preda unter anderem Werke von Bach, Liszt und Chopin.

Freitag, 15.Juli: VENTUS Bläserquintett (Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn)

Werke von Mozart, Haydn, Reicha, Ligeti, Farkas

Mittwoch, 27.Juli;PFARRKIRCHE !!!: : Juvavum Brass und Orgel

Werke von Gutfreund, Bernardi, Muffat, Eberlin, L.Mozart

Freitag, 5. August: Sabia Quartett (Streichquartett)

Werke von Dvorak, Gershwin u.a.

Donnerstag, 11. August: Salzburger Bläsersolisten (Klarinetten, Oboen, Fagotte, Hörner, Kontrabass)

Werke von Druschetzky, Beethoven, Mozart

Freitag, 19. August: Annaberger Streichquartett

„Italienische Serenade“: Werke von Boccherini, Wolf, Puccini, Tschaikowski

Freitag, 26. August: Konzert für Violine und Klavier (M.Kammerlander, L.Toncian, C.de Domenico)

Werke von Mozart, Sarasate, Wieniawskij, Gershwin u.a.

Freitag, 2. September: Klavierabend

Andreas Preda spielt Werke von Bach, Liszt und Chopin



Rückblicke:

Ein Abend im Museum 2005

Ein Abend im Museum 2003

Konzerte 2002 -2004

Ein Abend im Museum 2002