Veranstaltungen

Buchpräsentation „Versuch über meinen Vater“ mit Christina Nöbauer
Mittwoch 30. September, 19:00
Eintritt frei
Eine Suche nach Antworten
Im Jahr 1946 kehrte Felix, der Vater von Christina Nöbauer, nach Jahren des Kampfes und der Gefangenschaft aus dem Krieg zurück. Doch konnte da für jemanden wirklich Frieden beginnen, der körperlich unversehrt, aber seelisch tief verwundet war?
Mit analytischer Klarheit und großer Empathie folgt die Autorin den biografischen Bruchlinien ihres Vaters, von dem in der Nachkriegszeit vor allem eins erwartet wurde: zu funktionieren – so wie zuvor im Krieg. Sie fragt: Wie fühlte sich dieser Vater wirklich? Wer war er? Was hat er getan – und warum? Antworten sucht sie in seinen Tagebüchern, seinem Wehrmacht-Fotoalbum, in Briefen und Archiven.
So ist die eindringliche Geschichte eines Vaters entstanden: geprägt von familiären Erwartungen, männlicher Sozialisation und den lange wirksamen Entlastungsnarrativen der Nachkriegszeit. Ohne zu beschönigen und ohne zu denunzieren nähert sich Christina Nöbauer dieser Vergangenheit – und reflektiert zugleich ihre eigene Rolle als Tochter.
Ein Buch, das dazu einlädt, auch die eigene Familiengeschichte neu zu befragen!
* Ein Vater, eine Tochter – und die unbequemen Fragen dazwischen
* Genau dokumentierte Recherchewege als Anleitung für eigene Nachforschungen
* Für alle, die den Bestseller FRANZ: Die Geschichte meines Urgroßvaters gelesen haben und mehr über das Leben ihrer (Ur-)(Groß-)Eltern erfahren möchten
Christina Nöbauer
Autor:in
geboren 1948 im oberösterreichischen Hausruckviertel, war 1969 bis 2008 als Dipl. Sozialarbeiterin und Dipl. Erwachsenenbildnerin im Salzburger Pinzgau tätig. Unverzichtbar sind für sie die Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte und Erinnerungskultur, das Lesen, Schreiben, Beobachten sowie das fotografische Festhalten von Natur und Vogelwelt
Erinnerung an den Widerstand im Pinzgau
ln der ersten Runde wird Walter Thaler im Gcspräch über die Bedeutung des Widerstands
gegcn das NS-Terrorrehime im Pinzgau berichten.
Da er Karl Reinthaler persönlich kannte und über ihn schrieb, wird sich Thaler auch auf die Persönlichkeit des ehemdigen Saalfeldener Bürgermeisters und seine Widerständigkeit beziehen.
Danach wird in einer Gesprächsrunde mit Walter Thaler, Eva Berger und Sonja Schützinger der Frage nachgegangen, wie die Gcschichte des Widerstands und der NS-Opfer in den jeweiligen Familien wirkte und weiterhin nachwirkt.
Walter Thaler engagiert sich seit Jahrzehnten in zahlreichen Publikationen für die Aufarbeitung der Salzburger Lokalgeschichte und porträtierte zahlreiche Persönlichkeiten, unter ihnen Karl Reinthaler. Thaler war Schuldirektor, für die SPÖ langjähriger Bürgermeistcr von Zell am See und zweiter Präsident des Salzburger Landtages. Sein Bruder, John (Hansi) Thaler, wurde im September 1942 in der „Heilpädagogischen Klinik der Stadt Wien „AmSpiegelgrund“ emordet.
Eva Berger, Tochter des ehemaligen Bürgermeisters von Saalfelden, Karl Reinthaler, dessen Widerständigkcit im Mittelpunkt des Projektes von Orte des Gedenkens in Saalfelden steht.
Sonja Schützinger, Enkelin des Widerstandskämpfers Josef Scherleitner, der am 30. April 1943 in der Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim hingerichtet wurde.
Eintritt frei!

In seinem Vortrag beleuchtet der Historiker Rudolf Leo, ein versierter Kenner der Pinzgauer Regionalgeschichte, die Zeit des Nationalsozialismus im westlichsten Bezirk Salzburgs. Dabei werden unter anderem die Themen Widerstand und Verfolgung in der Region anhand konkreter Schicksale behandelt. Passend zum 80. Jahrestag des Kriegsendes wird ein besonderes Augenmerk auch auf den letzten Tagen der nationalsozialistischen Herrschaft im Innergebirge liegen. Der Vortrag schließt mit einer Reflexion über den erinnerungskulturellen Umgang mit dem NS-Erbe.
Rudolf Leo, Historiker in Wien und Linz; Lehrbeauftragter an der JKU in Linz, Forschungen und Publikationen zur Zeitgeschichte, Opferbiografien im Nationalsozialismus, Arbeiten im Bereich der Nachkriegsjustiz, regionale Aufarbeitung von Widerstand und Verfolgung zwischen 1938 und 1945 sowie Hilfestellung in Fragen der Familienforschung.
Nähere Informationen unter: www.zeit-geschichte.com
Eintritt frei.
Orte des Gedenkens wird vom Land Salzburg finanziert und in Saalfelden in Kooperation mit der Stadtgemeinde Saalfelden, dem Bildungszentrum Saalfelden, dem Museum Schloss Ritzen und dem Kunsthaus Nexus realisiert. Das Kunstprojekt wird in Kooperation mit dem Fonds zur Förderung von Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum Salzburg umgesetzt. Projektleitung: Hildegard Fraueneder, Albert Lichtblau und Robert Obermair
Auf Ihr Kommen freut sich das Projektteam von Orte des Gedenkens.
23. Juni – 18:30
Präsentation der Ergebnisse des Schulprojekts zur Erinnerung an Widerständige und Opfer des Nationalsozialismus aus Saalfelden.
Seit Beginn des Schuljahres 2024/25 findet in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Saalfelden ein einjähriges Schulprojekt statt. Die Schüler*innen der Klasse 7A (Klassenvorständin: Andrea Dillinger) recherchierten dabei die Biografien Widerständiger und Opfer des Nationalsozialismus aus Saalfelden. Begleitend dazu nehmen die Schüler*innen an mehreren vertiefenden Workshops, so etwa zum Thema Oral History oder zum Verhältnis von Kunst und Erinnerung teil.
In weiterer Folge sollen auf Basis der Forschungsergebnisse der Schüler*innen erstmals Stolpersteine in Saalfelden verlegt werden. Diese kleinen im Boden verlegten quadratischen Gedenksteine erinnern europaweit an die Opfer des Nationalsozialismus. Mittlerweile wurden in mehr als 30 Ländern
mehr als 100.000 solcher Steine verlegt.
Orte des Gedenkens wird in Saalfelden in Kooperation mit der Stadtgemeinde Saalfelden, dem Bildungszentrum Saalfelden, dem
Museum Schloss Ritzen und dem Kunsthaus Nexus realisiert. Das Kunstprojekt wird in Kooperation mit dem Fonds zur Förderung von
Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum Salzburg umgesetzt.
Projektleitung: Hildegard Fraueneder, Albert Lichtblau und Robert Obermair
Die Bilder vom Clubbing gibts hier:






























































































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Am 21.12.2024 kamen die Tresterer ins Museum und erwiesen uns die Reverenz. Der Rotary Club Saalfelden versorgte die Gäste mit warmen Getränken und kleinen feinen Köstlichkeiten. Der Erlös kommt sozialen Zwecken zugute!


































































































































































































