Buchpräsentation

 

Geschichten aus dem Kollingwald... und darüber hinaus

 

Die 2C der VS Saalfelden Bahnhof kreiert, in Zusammenarbeit mit dem Kulturseminar der vierten Klassen der BHAK Zell am See ein eigenes Kinderbuch. Es beinhaltet verschiedene Sagen und eine Kindergeschichte rund um den Holzknecht Irgei und seinen Zwergen-Freund Joggl. Sowohl die Sagen, als auch die Kindergeschichte spielen in Saalfelden – genauer gesagt im Kollingwald. Geschrieben werden diese von den Schülern der HAK, die dazugehörigen Zeichnungen stammen von der 2C der Volksschule.

Die Inspiration zu den Geschichten finden die Kinder beim Besuch im Kollingwald bzw. im Museum Schloss Ritzen.

Mit dem Erlös des Buches, das entstehen soll, sollen eine vom Schicksal schwer getroffene Frau und ihre Kinder unterstützt werden, die letzten Sommer ihren Ehemann und Vater verloren haben.

 

Die 2C-Klasse der Volksschule Saalfelden Bahnhof wird das Museum Schloss Ritzen besuchen. Zuerst soll die Frage geklärt werden, was der Dialektausdruck „Hodalump“ bedeutet. Salopp bezeichnet man damit eine unordentliche Person, die nichts besitz und nichts kann. Die Bezeichnung setzt sich zusammen aus den Wörtern „Hodan“ und „Lumpen“, welche für schmutzige, alte Kleidung stehen. Früher gab es die sogenannten Lumpensammler, die ebendiese alten Kleidungsstücke sammelten und selbige an Papiermühlen zur Weiterverarbeitung zu Papier verkauften.

 

Im Museum stellen die Schüler aus Papiermaische Papier her, das dann geschöpft und mit Kräutern und Trockenblumen verziert wird. Dieses Papier wird für die Einladungen zur Buchpräsentation, welche am 17. Mai um 17:00 Uhr im Museum Schloss Ritzen stattfinden wird, verwendet.

Weiters setzen sich die Schüler mit der Geschichte von Schrift und Werkzeugen auseinander. Danach wird das geschöpfte Papier mit Feder und Tinte für die Einladung beschrieben