Burg Lichtenberg

Urkundlich gesichert, wird die Burg Lichtenberg erstmals 1281 in einem Streit zwischen den beiden Brüdern Albero und Otto von Walchen erwähnt, die wiederum Brüder des Erzbischofs Friedrich II. von Walchen waren. 1287 beanspruchte Erzherzog Rudolf die Burg als Lehen (also geliehen). Lichtenberg wurde zum Sitz des erzbischöflichen Beamten (Pfleger), der das Pfleggericht Saalfelden-Lichtenberg verwaltete. Zu den Pflegerfamilien gehörten unter anderem die Adelsfamilien Hunt und Ramseider aus Saalfelden. 1526 wurde die Burg im Bauernkrieg zerstört, musste aber von den Bauern wieder aufgebaut werden. Nachdem die Pfleger im 18. Jahrhundert ihren Sitz ins Tal verlegten, verfiel Lichtenberg. 1872 wurde Lichtenberg versteigert. Dr. Adolf Weiß Ritter von Teßbach erwarb die Burg, die seither im Besitz der Familie ist.